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Dudenhöffer bringt frischen Wind: IG Metall Freudenstadt setzt am 1. Mai auf Aufbruch

1. Mai 2023 in Berlin mit Jörg Hofmann


Freudenstadt, 1. Mai 2026. Rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind am Vormittag des Tages der Arbeit in der Sportsbar Dobel zusammengekommen, um gemeinsam ein deutliches Zeichen für Solidarität und gute Arbeitsbedingungen zu setzen. Unter dem offiziellen Motto des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) stand die Veranstaltung der IG Metall Freudenstadt ganz im Spannungsfeld zwischen wachsender Unzufriedenheit und klarer Aufbruchsstimmung.

Eröffnet wurde die Mai-Kundgebung von Maximilian Schmid, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Freudenstadt und Holger Egger, beide Co-Vorsitzende des DGB-Kreisverband Freudenstadt. Sie machten bereits zu Beginn deutlich, dass die Herausforderungen für Beschäftigte weiter zunehmen und politische Antworten dringend notwendig sind.

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Rede von Jana Dudenhöffer, die vom Ortsvorstand der IG Metall Freudenstadt als Erste Bevollmächtigte vorgeschlagen wurde. Ihre Wahl findet im November 2026 statt.

In ihrer Ansprache fand sie klare und zugespitzte Worte zur aktuellen Lage der Beschäftigten:

„Die Geduld der Beschäftigten ist am Limit – wir erwarten endlich Entscheidungen, die bei den Menschen ankommen.“

Mit Blick auf Steigende Belastungen in den Betrieben kritisierte sie insbesondere politische Versäumnisse:

„Der wirtschaftliche Druck wird immer weiter nach unten durchgereicht – das werden wir als IG Metall nicht hinnehmen.“

Dudenhöffer zeichnete damit ein deutliches Bild der Stimmung in den Betrieben: Wut über ausbleibende Entlastung trifft auf die klare Erwartung nach konsequentem politischem Handeln. Gleichzeitig stellte sie unmissverständlich klar, dass es jetzt darum gehe, aktiv Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft der Arbeit mitzugestalten.

Mit ihrem Auftritt setzte sie bewusst ein Signal für Erneuerung: Dudenhöffer steht für eine neue, selbstbewusste Generation gewerkschaftlicher Führung, die frischen Wind, klare Haltung und Nähe zu den Beschäftigten in den Mittelpunkt stellt. Ihr Ziel sei es, die IG Metall vor Ort sichtbarer und durchsetzungsstärker zu machen.

Prominenter Besuch unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung: SPD-Vorsitzende Saskia Esken war unter den Gästen und verfolgte das Programm vor Ort.

Die Atmosphäre in der Sportsbar Dobel war geprägt von einer Mischung aus Unmut und Aufbruch. In Gesprächen wurde deutlich: Die Bereitschaft, sich einzumischen und gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen, ist ungebrochen hoch.

Im Anschluss an den offiziellen Teil blieb Raum für Austausch und Begegnung. Bei Musik sowie kostenfreien Speisen für Mitglieder wurde diskutiert, vernetzt und Gemeinschaft gelebt – ganz im Sinne eines solidarischen 1. Mai.

Fazit: Die IG Metall Freudenstadt hat mit ihrer Veranstaltung ein klares Signal gesetzt: Die Kritik an politischen Entscheidungen ist deutlich – zugleich wächst der Wille, Veränderungen aktiv voranzutreiben.